Der »Stein des Anstoßes«
zu wütenden Attacken gegen das Wachregiment Berlin "F. E. Dzierzynski"

Auf dem einstigen Standort einer Kaserne und des Ausbildungs- und Schießplatzes des Wachregimentes Berlin »Feliks E. Dzierzynski« in Massow (Dahme-Spreewald), befindet sich ein Hotel. In diesem Gebäude war bis 1990 der Stab dieses Truppenteils untergebracht. Und vor diesem Hotel liegt dieser Findling, der bis vor kurzem die alleinige Inschrift trug:
      
»Massow 01. 06. 1990«.
Immer wieder stellten Hotelgäste die Frage nach der vormaligen Nutzung dieses Geländes. Ehemaligen WR-Angehörigen kam der Gedanke, dies auch auf dem Stein sichtbar zu machen. Und so geschah es.

Und so war schon im November 2012 auf der rechten Seite des Steines (hier die Vorderansicht) als Nebeninschrift zu lesen:
       »Wachregiment F. E. Dzierzynski 1960 1990«.

Am 21.11.2012 brachten die »Märkische Allgemeine« und auch die »Berliner Zeitung« Berichte zu diesem Stein.

Dann überschlugen sich die Meldungen in verschiedenen Zeitungen. Und aus dieser Inschrift, die lediglich die einstmalige Nutzung dieses Geländes benennt, wurde eine mediale Hetzjagd, die mit Charakteristiken des WR Berlin gespickt waren, die man als Kenner dieser Einheit und seiner Aufgaben einfach nicht hinnehmen konnte.
Zumal auch noch ein weiterer »Experte« solcher Angriffe auf die Geschichte der DDR und seiner Bürger, Anzeige bei der Potsdamer Staatsanwaltschaft stellte. Er
forderte von der Staatsanwaltschaft, sie solle prüfen, ob der Tatbestand der Volksverhetzung bzw. der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener erfüllt sei. (nd, 22.11.2012)

Hier noch in in seiner Jungfräulichkeit
Die Inschrift, die zur Hetzjagd veranlasste

Vor allem Brandenburger LandespolitikerInnen bedienten die Zeitungen mit ihren Darstellungen zum WR, welche jegliche Sachlichkeit vermissen ließ.

Nur in einer Zeitungsmeldung des »nd« waren sachliche Feststellungen zu dieser Einheit zu lesen (siehe nebenstehend).
Doch das war leider die Ausnahme.

Der Brandenburger CDU-Landtagsabgeordente Björn Lakenmacher verstieg sich auch zu Äußerungen, die ich gern näher von ihm erklärt haben wollte. Also stellte ich ihm in einem Schreiben zwei Fragen. Das geschah am 22. November 2012.
Trotz Nachfragen bleibt dieser Politker stumm.
Zusammenfassung meiner Schreiben an
B. Lakenmacher hier zu lesen.
   
Meine im »nd« veröffentlichte Leserzuschrift zu diesem Vorgang:
Leserzuschrift
   
Warte ich es ab, ob Herr Lakenmacher doch noch antwortet.

Notwendige Ergänzung:

Am 21. 11. wurde der Stein vor dem Hotel entfernt und irgendwo eingelagert. Leider gab es auch Konsequenzen für die Hotelmangerin, die der Inschrift in lauterer Absicht zugestimmt hatte. Sie wurde von ihren Aufgaben entbunden.
Irgendwie erinnert es mich an die Praktiken einer deutschen »Behörde«, die sich für die "Personalbereinigungen" solcher Art zuständig fühlt.



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