Zu meiner Person -
locker, flockig - etwas nachdenklich und einige Erinnerungen fehlen.

 
Kleine Bildergalerie
zur Textergänzung
Herkunft














  • 1938 als Letzter von vier Söhnen (meine Brüder 1920, 1926 und 1930 geboren) meiner Eltern, diese in geordneter Ehe lebend, auf diese Welt gekommen.
  • Und wo? In Dippoldiswalde, liebevoll 'Dipps' genannt, damals wie auch heute in Sachsen gelegen - 20 km südlich von Dresden - und deswegen auch heute noch des 'Sächsischen' mächtig und auch in der Umgangssprache nicht zu verheimlichen.
  • Mein Geburts- und Elternhaus war die "Elendsche Kirche" - alteingeborene Dippser meiner Generation und noch ältere wissen, wovon ich spreche. Diese Aufnahme entstand in den 1990er Jahren.
  • 2016 machte ich mich an Hand der vom jetzigen Hauseigentümer mir zur Verfügenung gestellten Bauzeichnungen daran, das Aussehen von etwa 1946 zu rekonstruieren. Der Turm verlieh dem Haus den obigen Namen.

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Kindheits- und Jugendjahre





























  • Krieg- und Nachkriegszeit prägten meine Kindheit.
  • Zwei meiner Brüder, diese 1920 und 1926 geborenen, zählten zu den "Heldentoten" dieses verfluchten 2. Weltkrieges.
  • Vater mit 9 Jahren (nach Krieg und Gefangenschaft) erst richtig kennen gelernt.
  • Dresden am Horizont (20 km entfernt) brennen gesehen.
  • Viele Nächte bei Fliegeralarm im Keller (Luftschutzraum!) verbracht.
  • Zurückflutende und geschlagene Wehrmacht (Armee Schörner) durch Dipps ziehend und den strangulierten kriegsmüden Soldaten Rockstroh (angeblicher Deserteur) am Gittermast auf dem Obertorplatz (durch 'Kettenhunde vollzogen), mit dem Pappschild um den Hals "Ich bin ein feiger Vaterlandsverräter", hängen gesehen.
  • Flüchtlingsströme und Dresdner Ausgebombte hautnah in der Stadt erlebt.
  • Ich rezitiere vor Flüchtlingen und Ausgebombten in der Schulturnhalle die "Sächsische Loreley" und "Die Goguspalme" (Hochdeutsch: Die Kokospalme)
  • Mit meinem älteren Bruder zusammen, unserer Mutter in ihrem Alleinsein so manche Sorgen bereitet aber auch Freude gebracht und Lebensstütze gewesen.
  • "Junge Pioniere" und auch Pionierferienlager, welches meinen Eltern nur sehr wenig kostete, mir große Freude und schöne Erlebnisse bereiteten, gehörten dann auch zu meinem Leben nach dem Krieg.
  • Zu den "Sonnenseiten" meiner Kindheit gehörte der Eisladen Schiffel, kurz die "Eis-Lydscha" (Lydia und Alfred Schiffel) genannt, in der Großen Wassergasse. Buchstäblich wurde der letzte Groschen Taschengeld zu ihr hingetragen.
  • Die Winterfreuden eines Kindes erlebte ich auf meinem Rodelschlitten auf dem "Heinzelberg", "Böhms Wiese" und nicht zuletzt auf größeren Abfahrten. Diese waren zum einen der Planberg hinab über die Altenberger Straße und endete, den kleinen Abhang hinunter, hinter dem "Hotel zur Sonne". Die andere 'Große Abfahrt' führte die "Elendsche Straße" ab 'Wasserhäusel' abwärts auf den Obertorplatz und manches mal auch weiter durch die Herrengasse bis vor das Rathaus. Heute auf Grund des Autoverkehrs überhaupt nicht mehr vorstellbar. Auf den Schneeschuhen ging es über die "Äppelbank" hin zu den Weidekoppeln, später dann mit der 'Bimmelbahn' nach Kipsdorf und von da aus in die Wintergefilden des Osterzgebirges.                 
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Schule und Beruf














  • Erlerne gewissenhaft, gründlich und erfolgreich ab 1944 das Einmaleins und ABC ohne 'Wiederholungen' bis zur 8. Klasse in Dippoldiswalde und lege nach der 9. und 10. Klasse in Glashütte/Sa.1954 die "Mittlere Reife" ab. Beherrsche noch heute ausreichend das Lesen, Schreiben und Rechnen und verstehe 'ok' auf russisch: "otschen karascho" (sehr gut). Englischkenntnisse? (Englisch nur in der 5. Klasse) - Perfekt, nur am Lesen, Schreiben, Sprechen und Verstehen mangelt es ungemein bis äußerst mangelhaft. Meine Kinder und Enkel lachen und verbessern mich mehr als mir lieb ist. Doch für den PC reicht es doch noch!
  • Als Spitzendreherlehrling 1954 in einem sozialistischen Volkseigenen Betrieb (VEB) mein Berufsleben begonnen und als 'Formgeber' am rechnergestützten Drehautomaten in einem privat-kapitalistischen Unternehmen unter wieder kapitalistischen Produktionsverhältnissen 2002 beendet.
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Bemerkenswertes bis hierher











  • In der 9. Klasse rauche ich heimlich meine erste Zigarette!
  • Getauft: Ja; Konfirmiert: Nein - aus eigenem Entschluss, da mich die Gebetssprüche äußerst langweilten und mir Freizeit-Volleyball beim Sportlehrer Werner Meyrich weitaus interessanter erschien.
  • Wurde im Elternhaus - wie auch meine Brüder - zu Ehrlichkeit, Fleiß, Sauberkeit und Zuverlässigkeit erzogen. Werte, die ich mir heute nicht 'Leyen' muss. Diese Tugenden, nach denen heute gesucht werden, da auf "unerklärliche" Weise bei der jüngeren Generation abhanden gekommen, habe ich auch in der Schule, im Pionier- und Jugendverband (JP und FDJ) sowie im gesellschaftlichen und Berufsleben erfahren, erlebt und zu leben gelernt.
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Überwiegende Berufstätigkeit











  • Kindheitserlebnisse und eine traumatische Familiengeschichte im und durch Krieg, alte und 'verdienstvolle' Nazis und Wehrmachtsoffiziere/-generale wie Globke, Oberländer, Speidel, Heusinger und Blutrichter wie Filbinger in Adenauers BRD rehabilitiert und wieder in Amt und Würden - das alles sollte sich nicht für meine Kinder und Enkel wiederholen!
  • Persönliche Konsequenz: Über 3 Jahrzehnte Dienst in den bewaffneten Kräften der DDR.
  • Persönliches Fazit: Umsonst war es nicht, denn der Frieden auf dem europäischen Kontinent war gesichert, und kein Soldat der DDR mußte am 'Hindukusch' oder sonstwo die Heimat verteidigen. Obwohl sehr gut bewaffnet, fiel in der der 'heißen' Wendezeit kein Schuss. War es doch eine Armee des Volkes?
  • Dazu eine notwendige Bemerkung. Weil ich dem Staat DDR als Angehöriger der Schutz- und Sicherheitsorgane  diente, deshalb wurde meine Altersrente "fallbeilartig" auf den Durchschnittswert des Rentenwertes OST gekürzt. Meine Rentenabsprüche, entsprechend meiner Einzahlungen in die Rentenkasse wurden somit beschnitten. Seit Rentenbeginn streite ich an der Seite sehr vieler Gleichbetroffener gegen diesen staatlichen Willkürakt sowohl gerichtlich als auch auf der politischen Ebene. Bisher kein Erfolg in der völligen Beseitigung dieses Rentenunrechts. 2005 schrieb ich in dieser Sache u.a. die SPD-Bundestagsabgeordnete Erika Lotz an. Aus ihrer Antwort an mich zitiere ich, weil hier die Infamie dieser rentenrechtlichen Bestrafung nicht besser dargestellt werden kann: "Sogenanntes „Rentenstrafrecht" liegt vor, wenn ein wie auch immer geartetes Verhalten eines Versicherten dazu führt, dass seine wohlverdienten Rentenanwartschaften durch Eingriff des Staates vermindert werden. Der Staat würde das ihm nicht opportune Verhalten dadurch abstrafen, dass er die Rentenanwartschaften - die mit dem zu sanktionierenden Verhalten in keinem Zusammenhang stehen - kürzt. Sozialansprüche sind aber kein Gnadengeschenk für Wohlverhalten, sondern gesicherte Rechtsansprüche. So darf der Staat daher - zu Recht - zum Beispiel niemals die Rentenansprüche eines Mörders oder Diebes reduzieren, weil dieser gegen das Strafgesetzbuch verstoßen hat. Auch ein Arbeitnehmer, der seinen Arbeitgeber bestiehlt, darf deswegen seine Rentenanwartschaften nicht verlieren." (Aus der Antwort vom 14. März 2005 - Brief liegt bei mir imOriginal vor.) Das zum "Rechtsstaat BRD" im Umgang mit ehemaligen DDR-Bürgern, die ihm unliebsam sind.

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Familie








 







  • Nunmehr nahezu 5 Jahrzehnte verheiratet; 3 Söhne und 6 Enkel ließen und lassen niemals Langeweile aufkommen.
  • Seit 1963 'Rucksack-Berliner', doch zwei unserer Kinder kennen nur die Spree.
  • Für die Arbeitsplätze unserer Kinder bangen wir stets mit.
  • Wir beide, meine Frau Renate und ich, wurden in den Jahren 1983, 1985, 1987, 1990, 1992 und 1995 mit unseren Enkelkindern nunmehr 6-fache Großeltern. Und so zeigen wir uns jeweils zu unserem 70. Geburtstag mit ihnen. Und wie man sehen kann, wir sind stolz auf sie.
  • Doch die Zukunft für unsere Enkelkinder bildet auf Grund der zunehmend gesellschaftlichen Kälte, Vereinsammung und Rücksichtslosigkeit so manche Sorgenfalte auf der Stirn. Machen wir uns unnötige Sorge? Ich glaube, wohl nicht. Werden sie es trotz TV, "BILD" und weiteren Verschleierungs- und Verdummungsmechanismen doch einmal richten?
  • Am 27. Mai 2011 wurden wir Urgroßeltern. Ur-Enkel Mailo, Sohn unseres ältesten Enkelsohnes, vergrößert unsere Familie. Und am 17. August 2013 schenkte uns eine unserer Enkeltöchter mit Emil einen zweiten Ur-Enkel und am 19. September 2017 nun auch die Ur-Enkelin Luisa.
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"Wende"-Erfahrungen und spätere










  • Lasse mir meine Biografie und Lebenserfahrungen nicht klein- und zerreden, gleich gar nicht kriminalisieren.
  • Lernte "Wendehälse", Duckmäuser und Besserwisser kennen, bei denen ich es in über 30 Jahren nicht vermutete, anfangs nicht glaubte aber nunmehr um viele Erfahrungen reicher bin.
  • Mein bisheriges Leben, gemachte Erfahrungen und Schlussfolgerungen lassen mich zum Schluss kommen, gemeinsam mit meinem Bruder die Geschichte unserer Familie im vergangenen 20. Jahrhundert festzuhalten. Und weil ich einen sehr interessanten Menschen kennenlerne, den Werner Krause aus Frankfurt (Oder), schreibe ich mit gemeinsam seine Lebensgeschichte auf. Alles Weitere dazu unter "Galerie - Geschriebenes".
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Politische Haltung



























  • Komme ständig mit Menschen in Kontakt, die auch zur ihrer Biografie, ihrem Geleisteten oder auch Versäumten stehen, die das Grundgesetz (GG) dieser Bundesrepublik wortwörtlich nehmen und deshalb 'garantierte' Grundrechte ständig einklagen müssen. Mit ihnen läßt sich gut und ehrlich kämpfen.

Und wofür oder dagegen?

  • Für eine Zukunft unserer Kinder, Enkel und Ur-Enkel, in der sie ihren Lebensunterhalt selbst und ausreichend, ohne staatliche Almosen und in menschlicher Würde (Artikel 1 (1) GG) erarbeiten und verdienen können.
  • Gegen den heutigen forcierten sozialen Abbau in diesem Staat. Gegen die Delegitimierung der DDR, so vom ehemaligen Bundesjustizminister Kinkel verkündet und als höchststaatliche und politische Aufgabe gestellt, die noch immer zügig voranschreitet.
  • Gegen die politische und soziale Diskriminierung der ehemaligen DDR-Bürger, die auf der Grundlage von Verfassung, Gesetzlichkeit und ehrlicher Überzeugung ihre/n Frau/Mann standen.
  • Gegen die Aussage eines der gewesenen Bundesverteidigungsminister: "Mögliches Einsatzgebiet der Bundeswehr ist die ganze Welt ... und die Freiheit der BRD muss auch am Hindukusch verteidigt werden". Wie ernst das alles ist, zeigen alle Einsätze der Bundeswehr nach 1990 im Ausland, die eine eklatante Verletzung des Artikel 87a GG darstellen. Erschreckend und für mich noch immer unfassbar: Erstmals nimmt nach 1945 wieder eine deutsche Armee an einem Aggressionskrieg - abermals gegen Jugoslawien!! - teil! Und noch erschreckender, deutsche Soldaten stehen seit 2017 wieder an der Westgrenze Russlands!

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Wünsche









  • Wünsche hätte ich derer viele. Vor allem Frieden für diese Welt. Doch einer, der beim unfreiwilligen Hören des Deutschlandliedes immer wieder aufkommt, ist der nach einer neuen deutschen Nationalhymne. Der Vorschlag von 1990 ist mir immer noch gegenwärtig, doch er musste scheitern. Die heutige deutsche Außenpolitik würde dieser Hymne Hohn sprechen. Belasse ich es also erst einmal beim Weghören des unsäglichen Großdeutschen "Deutschland, Deutschland über alles..."

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