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  Gesammelte Aphorismen & sonstige kluge Gedanken  
 

Ich begann so mit der Zeit Aphorismen - Sinnsprüche - zu sammeln.
Vielleicht gefällt Euch dieser oder jener, nun ja, dann eben heraus kopiert.
Auch umgekehrt darf es sei; mir diesen oder jenen per E-Mail senden.

 
 
Lieber Besucher, kannst Du welche beisteuern, schreibe sie mir bitte.
 
  Eine neuer Sinnspruch in einer E-Mail an mich.
Danke!
 
             
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Gedanken sind nicht stets parat,
man spricht auch,
wenn man keine hat.

( Wilhelm Busch )
 


Die über Nacht sich umgestellt,
die sich zu jedem Staat bekennen,
das sind die Praktiker der Welt,
man könnte sie auch Lumpen nennen.

( Heinrich Heine)

 

Zwei Menschen sehen in die Ferne,
der eine sieht den Staub, der andere die Sterne.

( Unbekannt )

 
       
             
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Der Meister sagte:
Um acht Dinge macht sich der edle Mensch ernsthafte Gedanken –
beim Schreiben denkt er an Klarheit,
beim Sprechen an Deutlichkeit,
im Ausdruck seiner Miene an Freundlichkeit,
in seinem Verhalten an Aufrichtigkeit,
in seinen Taten an ehrfurchtsvolle Gewissenhaftigkeit,
in seinen Zweifeln an die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkunden,
in seinem Zorn an die Schwierigkeiten, die er sich und den anderen bereiten könnte,
beim Anblick von Gewinn an die Pflichten eines rechtschaffenden Menschen.

( Kung Fu-Dse 500 v.u.Z )

 
     
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Eine Stunde konzentrierte Arbeit hilft mehr die Lebensfreude anzufachen,        
deinen Schwermut zu überwinden
und dein Schiff flott zu machen,
als ein Monat dumpfen Brütens.

( Benjamin Franklin )

 


Möge der Herr mir die Klarsicht verleihen,
das hinzunehmen, was ich nicht ändern kann,
den Mut, das zu ändern, was ich ändern kann,
und die Weisheit, beider Unterschied zu erkennen.

( Reinhold Niebuhr )

 


Auf die Dinge, die nicht mehr zu ändern sind,
muss auch kein Blick zurück mehr fallen!
Was getan ist, ist getan und bleibt`s.

(Shakespeare)

 

 
             
 
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Schrecklich sind die Anspruchslosen;
Die nichts fordern, gewähren auch nichts.

( Peter Hille )

 

Die schlimmste Sünde
ist die Unwissenheit.

( Dichter Marlowe etwa 1590 )

 


Ein Kind benötigt aber zum gesunden seelischen Aufwachsen
ordnende und orientierende Autoritäten.

( aus der Zeitung )

 
             
 
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Kinder brauchen einen Vater zuhause.
Ein Vater ist viel leichter in den Griff zu bekommen.

( Ephraim Kishon )

 


Warum sind wir so klug,
wenn wir jung sind,
so klug, um immer törichter zu werden.

( Johann Wolfgang v. Goethe )

 

 


Menschen, in denen die Erlebnisse der Kindheit noch wach sind,
erreichen die Kunst am leichtesten.

( Erwin Strittmatter )

 

 
             
 
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Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten,
Autoritäten und Systeme.

( Rudolf Virchow )

 


Wir können die Natur nur dadurch beherrschen,
dass wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.

( Francis Becon )

 

 

Den besten Charakter haben Zyniker;
am unerträglichsten sind Idealisten.

( mir unbekannt )

 
             
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Macht ist die ansteckendste Krankheit, die es gibt ....
ja und die am meist deformierende.

( ??? )

 


Was man vergisst, das fehlt einem später im Leben.
Und was man nicht vergisst, macht es einem zur Hölle.

( ??? )

 

 

Lasst uns das Leben genießen,
so lange wir es noch nicht begreifen.

( Kurt Tucholsky )

 
             
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Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten
und einige Leute allezeit,
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.

( Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, 1865 ermordet )

 

Wie oft sieht der Wille durch das Fenster,
ehe die Tat durch die Tür kommt.

( Erasmus von Rotterdam )

 


Der Gegensatz von Liebe ist nicht Hass,
der Gegensatz von Hoffnung ist nicht Verzweiflung,
der Gegensatz von Erinnerung heißt nicht Vergessen,
sondern es ist nichts anderes als jedes Mal die Gleichgültigkeit.

( Elie Wiesel )

 
             
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Wer weniger gibt als nötig,
ist ein Dieb;
wer mehr gibt,
ein Mörder.

(aus „Miteinander Reden“von
Friedemann Schulz von Thun)

 

 

Mündig ist nur, wer sich informieren kann.

(aus „Miteinander Reden“ von
Friedemann Schulz von Thun)

 

Nicht alles was echt ist,
will ich sagen,
doch was ich sage ,
soll echt sein.

(aus „Miteinander Reden“ von Friedemann Schulz von Thun)

 
             
 
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Wir möchten soviel Haben,
Sein und Gelten;
dass einer alles hat,
das ist selten.

( Kurt Tucholsky )

 


Wo das Bewusstsein schwindet, dass jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken.

Albert Schweitzer

 

Um fremden Wert willig
und frei anzuerkennen
und gelten zu lassen,
muss man eigene haben.

( Arthur Schopenhauer )

 
             
 
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Man müsste das Leben
so einrichten,
dass jeder Augenblick
bedeutungsvoll ist

( Iwan Turgenjew )

 

Die Lüge kann nie
zur Wahrheit werden dadurch,
dass sie an Macht gewinnt.

( Rabindranath Tagore )

 


Reiche Männer
ohne Überzeugung
sind
gefährlicher für die Gesellschaft
als arme Frauen
ohne Keuschheit.

( George Bernard Shaw )

 

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Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und,
wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.

( Johann Wolfgang von Goethe )

 
             
 
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Ein Land mit nur einer Sprache und einer Sitte ist schwach und gebrechlich.
Darum ehre die Fremden und hole sie ins Land.

( König Istvàn I., erster König der Ungarn )

 

Die Wahrheit als Gegner zu haben führt auf
sicherem Wege in eine schmachvolle Niederlage.

(aus dem „Milosovic“-Buch)

 

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

 ( Kurt Tucholsky )

 
             
 
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Wenn es dir Spaß gemacht hat,
Zeit zu verschwenden,
war sie nicht verschwendet.

( John Lennon )

 

Wer meint, er habe die Lebensaufgabe erledigt,
der ist erledigt.

( Oscar Wilde )

 

Die Jugend wäre eine noch viel schönere Zeit,
wenn sie erst später im Leben käme.

( Charlie Chaplin )

 
             
     
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Wir meinen vor allem, dass kein Mensch zu betrafen ist
oder an Leib und Gut beeinträchtigt werden kann,
außer wegen eines eindeutigen Bruchs des Rechts,
nachgewiesen in einem ordentlichen Verfahren
vor einem ordentlichen Gericht des Landes.

(A. V. Dicey, britischer Verfassungsrechtler)

 
             
   
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Wenn Du Gott zum Lachen
bringen willst,
dann erzähl ihm Deine Pläne.

( Unbekannt )

 


Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn.

( Horst Wolfram Geissler )

   
             
 
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In kritischen Lagen
soll man nicht
nach Sündenböcken suchen,
sondern einen Ausweg

( Hanna Suchocka )


Freiheit ist nur dort, wo sie auch missbraucht wird.

( Georg Hensel )

Mein Gott, bewahre mich
vor meinen Freunden,
mit meinen Feinden
werde ich allein fertig

( Voltaires )

 

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Geistreich und wortarm

das sind die wohlhabendsten Leute

( Franz von Schönthan )

 

 

Auf tausend Menschen,
die bereit sind, etwas Großes zu tun,
kommt einer, der bereit ist,
etwas Kleines zu tun.

( George Macdonald )

 

 


Es gibt wichtigeres im Leben,
als beständig dessen
Geschwindigkeit zu erhöhen.

( Mahatma Gandhi )

 

 
             
     
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Alles Folgende heraus gegriffen aus
"Gedankengänge nach Canossa"
von Wolfgang Mocker
( Eulenspiegelverlag 1987 )

     
             
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Der Zweck
scheinheiligt die Mittel.
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Glücklicherweise hat sich der mittelalterliche Brauch, Lügnern die Zunge abzuschneiden, nicht erhalten. Womit sollten wir sonst von Zeit zu Zeit die Wahrheit sagen?

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Das Mittelmaß kennt keine Grenzen
 
         
         
         
               
 
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Ich glaube nicht an Gott. Aber noch weniger glaube ich an die Scheinheiligen.
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Durch Beziehungen bekommen manche alles.
Bloß nie genug.
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Dummheiten werden von den Schlauen ausgeheckt. Und von den Dummen begangen.  
         
         
         
         

 
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Das Zünglein an der Waage
ist oft gespalten.

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Noch nie vom Aussterben bedroht:
die schwarzen Schafe.
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Der Teufel steckt im Detail.
Gott im großen Ganzen.
 
         
         
         
         

 
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Der Tod kostet das Leben.
Das Leben hingegen bloß ein bißchen Selbstüberwindung.
Den Mangel an Gefühl gleichen Computer durch ihren Mangel an Sentimentalität wieder aus.
Ich versuche meine Fehler so schnell wie möglich zu machen. Ich lebe nicht ewig.
 
   
   
   

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Was ist des Unschuldigen Schuld?

Diese beginne, wo man gelassen, mit hängenden Armen,
schulterzuckend daneben steht, den Mantel zuknöpft,
die Zigarette anzündet und spricht:
"Da kann man nichts machen."

( Gerty Spies - Jüdischer Dichter )

   
   
         
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Viele würden niemals mit vollem Mund sprechen,
tun es aber mit leeren Kopf.

Orson Welles

 

Man darf die Wahrheit nicht mit der Mehrheit verwechseln.

Jean Cocteau

 
         
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Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht.
Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar.

Seneca

 

Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.

Marcel Proust

 
             
 
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Alles, was lediglich wahrscheinlich ist,
ist wahrscheinlich falsch.

René Descartes

 

Auch das Gewissen der Menschen
unterliegt der Mode.

Daniel Spitzer

 

 
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Wer die Wahrheit im
falschen Moment sagt,
gilt als Zyniker.

Oliver Hassencamp

 

Wichtig ist nicht
der Fortschritt an sich,
sondern seine Richtung.

Michail M. Genin

 
     

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Die Menschen, die am
wenigsten mit ihren Gedanken
von der Stelle kommen,
pflegen Mitläufer zu werden.

( Heinz Quermann )
Zur Erklärung für Nichtkenner dieser Person -
er war der populärster Entertainer der DDR.

 

 


Sich vor der Welt rechtfertigen ist meist
nur üble Zeitverschwendung.
Wir sollten uns immer mehr angewöhnen,
mit Handlungen zu reden
und über das Warum
die anderen grübeln zu lassen.

( Georg Stammler)

 

 


Eine Wahrheit, die mit böser Absicht erzählt wird, schlägt alle Lügen,
die man erfinden kann.

( William Blake)

 

 
             
 
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Man sage nicht, das
Schwerste sei die Tat,
das Schwerste dieser Welt
ist der Entschluss

(Franz Grillparzer)

 


Leben kann man nur vorwärts,
das Leben verstehen
nur rückwärts.

(Sören Kierkegaard)

 

Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

( Marie v. Ebner-Eschenbach)

 
             
             
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Wer sich abgefunden hat,
dem steht das
Schlimmste noch bevor.

(Gerhard Branster)

 
 

Wir wissen, daß ein Glück,
das wir der Lüge verdanken,
kein wahres Glück ist.

(Heinrich Heine)

 
             

   
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Derjenige, der zum erstenmal an
Stelle eines Speeres ein
Schimpfwort benutzte,
war der Begründer der Zivilisation.

( Sigmund Freud,
1856-1939
österr. Psychologe u. Psychiater)

 


Der Krieg ist ein Massaker von Leuten,
die sich nicht kennen,
zum Nutzen von Leuten,
die sich kennen,
aber nicht massakrieren.

(Paul Valéry,
1871-1945
franz. Schriftsteller )

   
             
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Wenn der Krieg ausbricht,
war der Frieden offenbar ein
Gefängnis.

(Ein Graffiti
an der ehm. Berliner Mauer)

 


Wir haben gelernt,
wie die Vögel zu fliegen
und wie die Fische
zu schwimmen.
Aber wir haben die
einfache Kunst nicht erlernt,
als Brüder zu leben.

(Martin Luther King,
1929-1968
amerik. Bürgerrechtler & Pastor)

 

Der ungerechteste Frieden
ist immer noch besser als der
gerechteste Krieg.

(Marcus Tullius Cicero,
106 - 43 v.Chr. römischer Politiker)

 
             
 
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Wenn man sein Leben
so sachte zu überblicken beginnt,
könnte man sich geradezu
amüsieren darüber,
wie oft man glaubte,
sich beeilen zu müssen.

(Horst Drescher)

 



Der Utopist
sieht das Paradies,
der Realist
das Paradies plus Schlange

(Friedrich Hebbel)



 

Wer sich nicht
mit der Politik befasst,
hat die politische Parteinahme,
die er sich sparen möchte,
bereits vollzogen:
Er dient der herrschenden Partei.

(Max Frisch)

 
             
 
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Marxist zu sein,
ist nicht nur die Wahl einer Theorie, sondern zugleich
die Wahl einer Haltung.

(Uwe-Jens Heuer
in seinem Buch
"Marxismus und Glauben" 2006)

 


Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist,
dass die Leute, die die Wahrheit kennen,
den Mund nicht aufmachen,
und diejenigen,
die von nichts eine Ahnung haben,
bekommt man einfach nicht zum Schweigen.

(Tom Waits)

 

             
 
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Wer nach Ruhm
hungert, frisst den
Menschen in sich.

(Stanislav Jerzy Lec)

 


Ein freundliches Wort
kostet nichts, und dennoch
ist es das Schönste aller Geschenke.

(Daphne du Maurier,
englische Schriftstellerin, 1907-1989)

 

Der Horizont ist ewig,
der Zaun stets nur
ein Zeitgenosse.

(Vytautas Karalius)

 

 
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Lache nie über die Dummheit
der anderen,
Sie ist deine Chance

(Winston Chuchill)

 


Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß
und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.

(Bertolt Brecht)

 

Wir sehen an diesem familären Beispiel, dass jede gute Tat, im kapitalistischen System, mit einer kriminellen Handlung beginnt.

(Eberhard Esche
in "Der Hase im Rausch",
Seite 20 - Eulenspiegelverlag 2000)

 
             

   
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Objektivität ist eine Eigenschaft,
die der Mensch nicht besitzt.

( Unbekannt)

 


Große Gefühle laufen
gern der Vernunft davon.

(Jurij Brezan)

   
             

   
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Faulheit ist der Hang zur Ruhe
ohne vorhergehende Arbeit.

( Immanuel Kant)

 


Was man dem Volk dreimal sagt,
hält das Volk für wahr.

(Heinrich von Kleist)

   
             

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Wer nur um Gewinn kämpft,
erntet nichts,
wofür es sich lohnt zu leben.

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

Es hört doch jeder nur das,
was er versteht.

(J. W. von Goethe)

 


Wer A sagt,
der muss nicht B sagen.
Er kann erkennen, dass A falsch war.

(Bertolt Brecht)

 
             
   
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Dem Klugen nützen
seine Feinde mehr
als dem Dummen seine Freunde

(Balthasar Gracián)

 


Bei großen Sprüchen junger Leute
nur lächeln:
Wir haben alle mal groß angefangen.

(Hanns-Hermann Kersten)

   
             

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Man kann alles fälschen oder
zurechtbiegen, bloß den Zufall nicht.

(Karel Capek)

 

Seine Berater waren alles Idioten.
So hatte er genügend Sündenböcke.

(Peter Maiwald)

 


Leider ist Menschlickeit
nicht ansteckend.

(Peter Maiwald)

 
             

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Unglück macht Menschen,
Wohlstand macht Ungeheuer.

(Victor Hugo)

 


Alle große Ideen scheitern
an den Leuten.

(Bertolt Brecht)

 
         
 
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Dass sie sich in einer Sackgasse
bewegen,
interessiert die meisten Deutschen nicht.
Hauptsache, sie ist vierspurig ausgebaut.

(T.C. Dahme)

 

Deutschland, das Land, in dem
immer mehr Haustiere würdevoll bestattet
und immer mehr
Menschen anonym begraben werden.

(T.C. Dahme)

 

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Wer kriecht, kann nicht stolpern.

(Sprichwort)

 


Menschen gehen fort… von Rückkehr keine Rede.
Eine geheimnisvolle Welt ist auf immer fort.
Da möcht' ich lauthals schreien, jedes Mal:
Dies Nimmermehr – das ist die Qual.

Jewgeni A. Jewtuschenko


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„..Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke ?" fragte die Tannenmeise die Wildtaube. Nicht mehr als ein Nichts gab sie zur Antwort. Dann muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen, sagte die Meise. Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus; nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und Nadeln meines Astes fielen und darauf hängen blieben. Genau drei Millionen siebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Als die drei Millionen siebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel - nicht mehr als ein Nichts, wie du sagst - bracht der Ast ab. Damit flog sie davon. Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: Vielleicht fehlt nur eines einzigen Menschen Stimme zum Frieden der Welt.
.....vielleicht deine Stimme....?

(Kurt Kauter 1973)

 

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Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiß.

(Zhuanzi 365-290 v. Chr.)

 

Gesetzgeber und Revolutionäre,
die Gleichsinn und Freiheit
zugleich versprechen, sind
Phantasten oder Scharlatane.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 


Eenes Mannes Rede ist keene Rede, man muß hören alle beede.

(aus "Sachsenspiegel" -
neben dem "Mühlhäuser Reichsrechtsbuch" ältestes Rechtsbuch des deutschen Mittelalters)

 

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Es muss von Zeit zu Zeit Menschen geben,
die vorsätzlich Schuld auf sich nehmen, weil sie eine
Situation klar erkennen, als jene, die die Macht haben.

(Klaus Fuchs -
sowjetischer Kundschafter
in der amerkanisch-englischen Atombombenherstellung,
als er 1950 vor Gericht stand.
In "Treffpunkt Bunbury..." v. E. Panitz.)

 

Die reden, hoffen und warten, werden
immer wieder enttäuscht,
weil sie die wahre Natur der politischen Macht nicht kennen.
Ich aber handle. Vielleicht verhindere ich den nächsten Krieg.

(Klaus Fuchs -
Wurde ihm in den Mund gelegt
durch die Voranstellung: "Er sagte sich wohl" -
in "Treffpunkt Banbury..." v. E. Panitz)

 

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Wer die Wahrheit sagt,
der wird früher oder später dabei ertappt.

(Oscar Wilde)

 

Nicht jede Lüge ist wahr.

(Hintergündiger Volksmund)

 


All unser Wissen in Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft ist ein Nichts
im Vergleich mit dem,
was wir niemals wissen werden.

(Ziolkowski - russisch/sowjetischer
Physiker und Raketenforscher)

 

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Ich lebte

in einem Land
ohne Obdachlosenquartiere,
ohne Arbeitsagenturen,
ohne Frauenhäuser;
ohne Kleiderkammern,
ohne Suppenküchen,
ohne Wärmestuben,
ohne Tafel.

Es war ein böses Land.

(19. November 2007;
Christel Trausch - »Schweigerose« S. 40;
dr.ziethen verlag Oschersleben)

An dieser Stelle erlaube ich mir einen Kommentar
mit gleicher sarkastischen Schlussfolgerung:

Ich auch!

(heho - August 2008)

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Wer weiß,
dass er genug hat,
ist reich.

(Laotse -
chinesischer Philosoph)


 

Willst du den Charakter eines
Menschen erkennen,
so gib ihm Macht.

(Abraham Lincoln)

 

Je planmäßiger die Menschen
vorgehen, desto wirksamer vermag
sie der Zufall treffen.

(Friedrich Dürrenmatt)

 
 
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»Ohne mich« ist das Schlimmste,
was man sich und der Welt antun kann.

(Stéphane Hessel)

     

Wenn wir nicht können,
was wir wollen,
wollen wir,
was wir können.

(Gottfried Wilhelm Leibnitz)

 
 
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Wir schauen auf das Gleiche,
aber jeder sieht etwas anderes.
Und übersieht alles Übrige.

(Frank Schätzing
in »Der Schwarm«)

 


»Woher nur solle Fragen nehmen, wer satt und der irrigen Meinung ist, wir lebten in der besten aller Welten.
Wir haben das Fragen verlernt und merken nicht, dass unsere Träume nur bis morgen reichen.«


                (Andreas Dresen, Filmregisseur)

 
Das Denken ist zwar allen
Menschen erlaubt,
aber vielen bleibt es erspart.

(Curt Goetz)
 

 
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» Wir geben nicht nur das,
was wir übrig haben, sondern wir teilen,
was wir haben.«

(Fidel Castro, kubanischer Revolutionär und Staatsmann)

 

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Freiheit, die ich meine,
Welche meinst Du, sprich,
Meine oder Deine,
darum dreht es sich.

(Simplizissimus)

 

Der weise Mann eilt seiner Zeit voraus,
der kluge geht mit ihr auf allen Wegen;
der schlaue beutet sie gehörig aus, - nur -
der dumme stellst sich ihr entgegen.

(Spruchweisheit)

 


Die Erinnerung ist eine mysteriöse Macht
und bildet Menschen um.
Wer das, was schön war vergißt,
wird böse.
Wer das, was schlimm war, vergißt, wird dumm.

(Erich Kästner
Zur Erinnerung )

 

 
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Versuche nicht, ein erfolgreicher,
sondern ein wertvoller Mensch zu sein.

(Albert Einstein)
 

» Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.«

(Erich Kästner)

 


Über das Verordnen.
Verordneter Antifaschismus, hieß es zur Herabwürdigung einer
einst landesweit durchaus verbreiteten Haltung.
Stattdessen werden andere Worte verordnet: Nationalsozialismus
statt Faschismus zum Beispiel.
Damit hat sich Antifaschismus von selbst erledigt.

(Harald Kretzschmar, Karikaturist und Kolumnist)

 

Erst wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, wird die Welt den Frieden kennenlernen.  

( Jimi Hendrix)

 
   
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Moderne, also Zeitgeschichte, sollte mit dem Bleistift geschrieben werden.

(Golda Meir, israelische Ministerpräsidentin 1969 - 1974)

 

Horizonterweiterung

Die Werbung meint am erfolgreichsten zu agieren,
wenn sie der Menschheit als Kundschaft Wünsche
einredet, auf die sie normalerweise nie gekommen wäre.
Ihr Horizont wird weiter, und ihr Budget immer schmaler.

(Harald Kretzschmar - Karikaturist und Kolumnist -
»Quer gedacht« - im "nd" am 2.5.2017)


 


Es ist eine Vereinbarung über die gemeinsam zu befriedigenden Bedürfnisse.

(Marx' knappste Definition für den Kommunismus)

- Zitiert von Dietrich Mühlberg in "Jetzt reden wir", edition berolina -


 

Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

(René Descartes)

   
                     
       
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Satire ist Humor,
der die Geduld
verloren hat,

(Kurt Tucholsky)

 


Die Unmenschlichkeit,
die einem anderen angetan wird,
zerstört die Menschlichkeit in mir.

(Immanuel Kant)

 

Tradition heißt nicht die Asche aufzubewahren, sondern die Flamme
am Brennen zu halten.

(Jean Jaurès)

   


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